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Von der Osterburg zur Aumatalsperre

· 2 Bewertungen · Wanderung · Vogtland · geöffnet
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  • Osterburg Weida
    / Osterburg Weida
    Foto: Archiv TVV / S. Theilig
  • / Türmerwohnung auf der Osterburg
    Foto: Archiv TVV / Tino Peisker
  • / Museum Osterburg Weida
    Foto: Archiv TVV / Tino Peisker
  • / Naturcampingplatz Weida
    Foto: Archiv Stadt Weida
  • / Kirche Schömberg
    Foto: Archiv TVV, F. Hafenrichter
  • / Stadtkirche St. Marien Weida
    Foto: Archiv TVV / Marcus Dassler
  • / Stadtkirche St. Marien Weida - Innenansicht
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
  • / Das ehemalige Dominikanerinnenkloster und Kornhaus
    Foto: Archiv TVV, Marcus Dassler
m 500 400 300 200 10 8 6 4 2 km Abenteuerland Thüringen Museum Osterburg Weida Museum Osterburg Weida Osterburg Weida Kirche Schömberg Osterburg Weida Stadtkirche St. Marien Weida

Diese Rundwanderung verbindet die Sehenswürdigkeiten der Stadt Weida mit der Natur der Aumatalsperre.

Von der Paulinenhöhe hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadt von Weida. Sehenswert ist aber auch die Steinbogenbrücke am Eisenhammer und das idyllische Ufer der Aumatalsperre, die man u. a. am Naturcampingplatz genießen kann.

geöffnet
mittel
11,2 km
3:52 h
230 hm
230 hm

Arm wie eine Kirchenmaus, wer kennt diesen Ausspruch nicht? Da ist viel Wahres dran und doch geht es der Schömberger Kirchenmaus dank ihrer berühmten Verwandten ganz gut. Und dank einer besonderen Begegnung mit dem Sohn des Schmieds vom Weidaer Eisenhammer. Wer also den Rundweg von der Osterburg zur Aumatalsperre und wieder zurück zur Osterburg entlang wandert, kommt sogar zwei Mal am historischen Eisenhammer, dem ältesten Hammerwerk im nördlichen Vogtland vorbei. Hier wurden früher neben viel nützlichem Gerät für Haus und Hof auch Klöppel für Kirchenglocken geschmiedet. Berühmt sind die drei „Güntherschen Klöppel“ für Glocken in der Jerusalemer Erlöserkirche, die 1896 in der Hofglockengießerei Schilling zu Apolda gegossen wurden. Lange vor diesen Ereignissen kündigte sich eines Tages in der Familie des Hammerschmieds Nachwuchs an. Die Ehefrau erwartete Zwillinge. Und bald darauf kamen zwei Jungs – Georg und Friedrich – zur Welt, dieunterschiedlicher nicht sein konnten. Schon beim Heranwachsen der Brüder wunderten sich Vater und Mutter über ihre verschiedenen Söhne. Georg war kräftig und interessierte sich schon früh für den Beruf des Vaters. Zu gern war er in der Nähe des Schmiedefeuers und beobachtete die Feuerzungen. Dass es dort laut war, störte ihn nicht. Vater Richard hatte wohl jetzt schon seinen Nachfolger gefunden. Friedrich hingegen litt unter dem Lärm. Er war am liebsten bei seiner Mutter in der Küche und lauschte ihren Erzählungen. Friedrich war ein schmaler, sensibler Junge, der schon bald Lesen und Schreiben lernte. Er entwickelte ein Mitgefühl für andere Geschöpfe, das ihm nicht nur Hohn und Spott seines Bruders, sondern auch die Verachtung des Vaters einbrachte. Seine Mutter liebte ihn jedoch über alles, weil er ein so weiches Herz hatte. Eines Tages liefen wieder Mäuse am hellen Tag in der Hammerschmiede herum. Georg erschlug sie mit Eisenstücken oder zertrat sie einfach. Seinem Bruder Friedrich liefen die Tränen herab und er versuchte die kleinen Tiere zu schützen. Es gelang ihm, einen der kleinen Nager zu fangen. Weil er ihr Leben retten wollte, versteckte er die Maus in der Schömberger Kirche. Der Überlieferung nach sollen die Kirchenmäuse des Naumburger, Erfurter und Magdeburger Doms von der Geschichte erfahren haben. Jedenfalls hatte der Hammerschmied in den folgenden Jahren ein gutes Auskommen. Dort und in vielen anderen Kirchen lassen Klöppel aus dem Weidaer Eisenhammer die Glocken erklingen. Denken Sie mal an die Kirchenmaus, wenn Sie auf diesem Rundweg die Schömberger Kirche besuchen.

(Autor: Stadtverwaltung Weida, Erkan-Joachim Müller)

Autorentipp

Bekannt als die „Wiege des Vogtlandes“ bietet die Stadt Weida viele Sehenswürdigkeiten. Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Osterburg mit Museum.

Von der Paulinenhöhe hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadt von Weida. Sehenswert ist aber auch die Steinbogenbrücke am Eisenhammer und das idyllische Ufer der Aumatalsperre, die man u. a. am Naturcampingplatz genießen kann.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

Kirche Schömberg

Stadtkirche St. Marien, Kornhaus und Peterskirche

 

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
368 m
Tiefster Punkt
227 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gaststätte Waldi´s Lindenhof
Museum Osterburg Weida

Weitere Infos und Links

https://www.osterburg-vogtland.eu/ 

Einkehrmöglichkeiten:

Kiosk am Campingplatz, etwa nach der Hälfte der Wanderstrecke. Dort kann man einen Imbiss einnehmen.

Restaurant & Pension „Zum Aumatal“, etwa nach 4/5 der Wanderstrecke
(Adresse: Liebsdorfer Str. 6, 07570 Weida, Tel.: 036603 – 600930)

„Wirtschaft zur Osterburg“, an Start oder Ziel des Rundwegs

Restaurant & Café mit Sonnenterrasse

(Adresse: Schlossberg 14, 07570 Weida, Tel.: 036603 – 62485)

Start

Osterburg, Eingang Aumaer Straße (Wanderparkplatz vorhanden) (252 m)
Koordinaten:
DG
50.772847, 12.056175
GMS
50°46'22.2"N 12°03'22.2"E
UTM
33U 292444 5628697
w3w 
///ferne.herstellte.verminderung

Ziel

Nach der Umrundung der Aumatalsperre wieder die Osterburg

Wegbeschreibung

Der Wanderer geht auf der Aumaer Straße (gelber Balken) aufwärts über die Paulinenhöhe (Aussichtspunkt) zur Kastanienallee. Nun führt der Wanderweg durch ein großes Waldgebiet vorbei am Sängerstein zum Hohen Herd, durch das Finstertal hinauf zu den Hohen Häusern. In freier Flur geht es auf Höhenwegen hinein nach Schömberg und kurzzeitig auf der Straße hinunter zur Steinbogenbrücke am Eisenhammer. Nach einem kurzen Anstieg kann man links von einem Rastplatz die Aussicht auf die Aumatalsperre genießen.

Der Uferweg um die Talsperre führt zum Campingplatz. Kurz danach wird der markierte Weg verlassen und ohne Markierung geht es gerade aus zu den Heinoldhäusern, wolinks über einen Steg die Auma gequert wird. Auf einem links abzweigenden Waldweg gelangt man zur Sperrmauer der Talsperre. Über die schon bekannte Steinbogenbrücke und nochmals vorbei am Eisenhammer biegt man von der Straße rechts ab und auf dem schattigen „Eisenhammerweg“ geht es zur Aumühle und dann immer weiter im Tal verbleibend zurück nach Weida. Auf der GrochwitzerStraße und der Neustädter Straße wird der Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Weida erreichen Sie bequem mit der Erfurter Bahn auf der Strecke Gera-Zeulenroda-Hof: www.bahn.de 

Steigen Sie in Weida-Mitte aus, wo Sie direkt Anschluss an die Wanderstrecke haben.

Informationen zur Anreise mit Bus erhalten Sie unter www.bus-greiz.de

Anfahrt

Weida liegt an der B 92 Gera-Greiz und B 175 Zwickau-Weida-Lederhose (Anschlussstelle A 9). Nehmen Sie aus Richtung Lederhose und Gera die Abfahrt Osterburg. Aus Richtung Greiz/Zwickau biegen Sie nach der Umgehungsstraße an der Ampelkreuzung links ab.

Parken

Parken Sie zentral in Weida an der Wallstraße am Semmelweispark.

Koordinaten

DG
50.772847, 12.056175
GMS
50°46'22.2"N 12°03'22.2"E
UTM
33U 292444 5628697
w3w 
///ferne.herstellte.verminderung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,5
(2)
Petra Grabner
03.10.2020 · Community
Eine wunderschöne Wanderung mit viel unberührter Natur. Sehr gut markiert
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Gemacht am 03.10.2020

Fotos von anderen


Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,2 km
Dauer
3:52h
Aufstieg
230 hm
Abstieg
230 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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