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Wanderung empfohlene Tour

Felsenweg 2

Wanderung · Vogtland · geöffnet
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Tourismusverband Vogtland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Spielplatz an der Talsperre Falkenstein
    / Spielplatz an der Talsperre Falkenstein
    Foto: Archiv Stadt Falkenstein
  • / Stauweiher Ellefeld
    Foto: Archiv TVV
  • / Felsenweg 2 am Röthelstein
    Foto: Archiv TVV
  • / Röthelstein
    Foto: Archiv TVV
m 700 600 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Bauernschänke Rissfälle
Vogtländische Wandertour im Zeichen des Löwenkopfes zwischen Geigenbachtalsperre und dem Floßgrabensystem
geöffnet
mittel
Strecke 21,6 km
5:55 h
428 hm
386 hm

Die drei verschiedenen Wanderrouten des Felsenweges gewähren einen Einblick in die geologischen Besonderheiten der LEADER_Region "Falkenstein - Sagenhaftes Vogtland". Elf Informationsstationen entlang des Wanderweges geben den Besuchern konkrete Erläuterungen zu den Felsen bzw. Sehenswürdigkeiten (geologische Entwicklung, Historisches, Aussichtspunkte uvm.). Nördlich der kleinen Ortschaft Hammerbrücke erstrecken sich gleich zwei Naturschutzgebiete. Die ausgezeichneten Flora-Fauna-Habitate "Am alten Floßgraben" und "Muldenwiesen" beherbergen – wie der Name schon sagt – äußerst seltene Tier- und Pflanzenarten. Wanderer können diese geschützte Naturlandschaft auf dem "Lehmgrubenweg" entdecken, einem befestigten Spazierpfad, der mitten durch die beiden Gebiete führt. Entlang verschiedener Flussläufe macht unser Weg dann einen großen Bogen nach Norden, bis hin zur Talsperre Falkenstein.

Die Geschichte der Flößerei im Vogtland

In den vogtländischen Wäldern zapfte man früher Harz, aus dem das damals vielbegehrte Pech gesiedet wurde. Der Abtransport des Holzes war zu umständlich und beschwerlich. Zur besseren Vermarktung des Holzes begann man 1579 mit dem Bau von Floßgräben (Oberer Floßgraben). Der untere Floßgraben, heute zum technischen Denkmal erklärt, hatte eine Gesamtlänge von 850 Schnur, das entspricht ca. 7,15 km. Sein Damm mit einem Weg ist in voller Länge erhalten. Wasser führt der Graben aber nur noch vom Ausgleichsbecken der Muldenberger Talsperre bis zum ehemaligen Sägewerk Leonhardt in Hammerbrücke. Vermessung und Bau des Grabens muß auch heute noch als Meisterleistung angesehen werden, da das Gefälle auf der gesamten Strecke nur sechs Meter beträgt. Nach alten Dokumenten wurden von 1633 bis 1635 jährlich 2000 Klafter Kurz- bzw. Scheitholz mit einem Gewinn von 6000 Gulden in das Elster- und Saaletal geflößt. Hauptabnehmer des Brennholzes waren Salinen (Anlagen zur Salzgewinnung) und zahlreiche Städte wie Zeitz, Pegau, Leipzig und vor allem Halle, zu denen ständige Lieferkontakte bestanden.Die Flößerei erfolgte hauptsächlich im Frühjahr, wenn die Schneeschmelze die Gräben mit genügend Wasser füllte. Das Holz wurde während des Jahres geschlagen, zum Floßgraben geschleppt, geschnitten, gespalten und aufgeschichtet.Im Frühjahr warf man dann die Hölzer ins Wasser und Floßknechte bugsierten sie durch die Windungen des Grabens. Reichte das Wasser nicht aus, wurden die Floßteiche geöffnet. Floßmeister und Floßaufseher überwachten streng die Arbeit. Die straff organisierte Flößerei auf den hiesigen Gräben wurde über 280 Jahre lang äußerst gewinnbringend für die sächsischen Kurfürsten betrieben, während die harte Arbeit der Muldenberger Flößer (z.T. Frondienst) nur spärlich belohnt blieb. Im Jahr 1991 wurde auf Beschluß des Gemeinderates von Muldenberg ein Teilstück des unteren Floßgrabens wieder floßbar gemacht, um an die schwere Arbeit unserer Vorfahren zu erinnern.

Autorentipp

Die Talsperre Falkenstein wird von Wanderern besonders in den warmen Sommermonaten als willkommene Erfrischung geschätzt. An der Talsperre kann man ebenfalls barrierefrei Wandern. Vor allem die Rissfälle sind einen Besuch wert.

 

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
733 m
Tiefster Punkt
557 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Bauernschänke

Sicherheitshinweise

Achten Sie auf die Natur und Ihre Sicherheit beim Besteigen der Wege!

Weitere Infos und Links

Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Website www.sagenhaftesvogtland.de/projekt-felsenweg

 

Einkehrmöglichkeiten:

Hammerbrücke:

  • Bauernschänke, Tel. 037465 61 42
  • Berglandstübel, Tel. 37465 6180

Grünbach:

  • Bayerischer Hof, Tel. 03745 78 97 60
  • Turnhalle, Tel. 03745 751838
  • Cafe Bohne, Tel. 03745 75 19 92
  • Speckys Bikerkeller, Tel. 03745 7517400,

Falkenstein :

  • Gaststätte Holzbrunnen, Tel. 03745 753355

Beerheide:

  • Kulturhaus, 0173 853 90 15 o. 03744 3657101
  • Altes Kaffeehaus Tel. 03744 / 183682

Start

Parkplatz Neue Straße 11, ehemals "Gasthaus Turnhalle" in Hammerbrücke (675 m)
Koordinaten:
DD
50.436644, 12.413458
GMS
50°26'11.9"N 12°24'48.4"E
UTM
33U 316325 5590377
w3w 
///tabak.erbost.wiegen

Ziel

Parkplatz Neue Straße 11, ehemals "Gasthaus Turnhalle" in Hammerbrücke

Wegbeschreibung

Hier von der Starttafel ca. 200 m der Falkensteiner Str. folgen, rechts auf alten Floßgraben, am Waldrand auf Naturlehrpfad Lehmgrubenweg (Moorlehrpfad) abbiegen bis Naturschutzstation, S302 überqueren, Friedrichsgrüner Straße, Weiberteichweg, dann rechts großer „Riß“, „Rißweg“ zum Rötelstein, Doppelbrücke, Stallmeisterberg, Ellefeld, Überquerung K7830, (von dort besteht Möglichkeit zum Abkürzen über Hohen Weg in Richtung Rißbrücke), Talsperre Falkenstein, entlang der Talsperre Richtung Kinderspielplatz, passieren der „unbewehrten Brücke“ über Bahnlinie Falkenstein-Muldenberg, Luisenfelsen, Schwarzer Stein (Mönchsfelsen, Moosmann), Bahnüberquerung in Richtung „Bastei“, im Göltzschtal zur Druckersmühle, Nordic Park“, Wildgehege, Elsenfelsen, „Rißbrücke/Rißfälle“, Einkehr „Bauernschänke“, weiter über „Rißbrücker Weg“ (Schaustickerei), Unterer Floßgraben und Falkensteiner Straße in Richtung Ortszentrum, Hammerbrücke zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug zum Bahnhof Muldenberg-Floßplatz; zu Fuß in etwa 20 min zum Startpunkt der Tour

Informationen zur Anreise mit Bus und Bahn erhalten Sie bei der Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland unter www.vogtlandauskunft.de bzw. über das Servicetelefon 03744 19449

Anfahrt

Auf der A72 nach Plauen, weiter auf der B169 Richtung Falkenstein. Biegen Sie in Bergen rechts in Richtung Schöneck ab. In Poppengrün geht es rechts über die S303 bis Grünbach. Dort fahren Sie weiter nach Muldenberg und erreichen Hammerbrücke. 

Parken

Öffentliche Parkplätze stehen in Hammerbrücke zur Verfügung.

Koordinaten

DD
50.436644, 12.413458
GMS
50°26'11.9"N 12°24'48.4"E
UTM
33U 316325 5590377
w3w 
///tabak.erbost.wiegen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de oder unter 03744/188860 sowie in den weiteren Tourist-Informationen entlang der Tourroute.

Kartenempfehlungen des Autors

Informationen zu weiteren Wegen und Aktivitäten finden Sie auf den Aktivseiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de

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Ausrüstung

Bequeme Schuhe, witterungsangepasste Kleidung

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,6 km
Dauer
5:55 h
Aufstieg
428 hm
Abstieg
386 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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