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Qualitätswege Etappe

Vogtland Panorama Weg® - Etappe 12

Qualitätswege · Vogtland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Vogtland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Göltzschtalbrücke
    / Göltzschtalbrücke
    Foto: Sebastian Theilig
  • Göltzschtalbrücke
    / Göltzschtalbrücke
    Foto: Archiv TVV, C.Beer
  • / Göltzschtalbrücke
    Foto: Archiv TVV, C.Beer
  • / Aegidiuskirche Lengenfeld
    Foto: Archiv Stadt Lengenfeld
  • / Tourist-Information im Stadtmuseum Lengenfeld
    Foto: Archiv TVV
  • / Eingangsbereich zum Gelände des Besucherbergwerks
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
  • / Alaunwerk Mühlwand
    Foto: Archiv Stadt Reichenbach
  • / Burg Mylau
    Foto: Archiv TVV, S. Theilig
  • / Gartenhaus an der Burg Mylau
    Foto: Archiv TVV / M. Reinhardt
  • / Museum Burg Mylau
    Foto: Tino Peisker, Archiv TVV
m 600 500 400 300 14 12 10 8 6 4 2 km Vogtländisches Feuerwehrmuseum

Der Schlussakkord zurück zur Göltzschtalbrücke steht auf der heutigen Etappe an. Ein letzter Anstieg zur Wilhelmshöhe verspricht noch einmal einen Panoramablick vom dortigen Perlaser Turm, ehe es über die Burg Mylau zurück zum Ausgangspunkt der rund 225 km langen Tour geht.

mittel
14,7 km
4:01 h
224 hm
374 hm

Die letzte Etappe führt zunächst aus Lengenfeld hinauf und auf dem Höhenrücken gelangt man zum “Perlaser Turm”. Der zunächst aus Holz errichtete Turm wurde 1897 bei einem schweren Sturm zerstört. Im jahr 1907 wurde der bis heute stehende Steinturm auf der 493 m hohen Wilhelmshöhe errichtet. Man streift den Ort  Weißensand und gelangt nach Mühlwand. In Mühlwand gibt es einen interessanten Blick in den Abbau von Alaunschiefer. Das einstige Alaunbergwerk war von 1691 bis 1827 in Betrieb und geriet dann in Vergessenheit. Im Jahr 1954 brachen nach einem starken Unwetter enorme Wassermengen die alten Stollen wieder auf. Seit 1994 beschäftigen sich Einheimische mit der Wiedererschließung  der Anlage. 

1998 gegründete sich ein Förderverein und fungierte als Träger für den weiteren Ausbau des Bergwerkes. Nun konnten die komplizierten unterirdischen Arbeiten beginnen: das Ausräumen des weitgehend verschlämmten Stollensystems. Mit Schaufeln, Eimern und Schubkarren legten die Helfer Gänge und Schächte frei, installierten Stromleitungen, bauten Verzimmerungen ein und Trittstege. Am 21. September 2001 wurde das Besucherbergwerk eröffnet. 

Leider kam es im Mai und Juni 2013, in Folge des Jahrhunderthochwassers, zur Überflutung des Bergwerkes und der Außenanlagen. Das in vielen Jahren gepflegte Besucherbergwerk war nicht mehr zu retten. Aber wieder waren es die fleißige Hände des Vereins und vieler Ehrenamtler die anpackten. Die Aufräumarbeiten dauerten bis ins Jahr 2017. Die Außenanlagen wurden zum Teil neu gestaltet. Am 7. Oktober 2017 konnte das Besucherbergwerk wieder feierlich eröffnet werden. Heute erwarten die Besucher farbenprächtige Stollen mit Tropfsteinen und Sintergebilden - ein seltenes naturdenkmal und Zeugnis der Montangeschichte!

Weiter Richtung Mylau grüßt schon von Weitem die mächtige Burg Mylau. Sie ist eine Wehranlage, errichtet auf einem Bergsporn und eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen in Sachsen. Aus der Zeit ihrer Entstehung um 1200 ist ein runder, 27 Meter hoher Bergfried erhalten geblieben. Mylau zeigt heute einen gekrönten Herrscher in seinem Wappen. Das geht darauf zurück, dass Karl IV., König von Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Burg und Herrschaft in seinen Besitz gebracht hatte. 1367 besuchte er sie und verlieh der Siedlung zu Füßen der Burg das Stadtrecht.

Autorentipp

Sehenswertes: Mühlwand (Naturdenkmal „Liegende Falte“, Alaunbergwerk), Burg und Stadtkirche Mylau, Schloss Netzschkau, Göltzschtalbrücke, Reichenbach (Wasserturm, Altstadt, Stadtkirche St. Peter und Paul, Neuberinhaus und Museum, Park der Generationen).

Tipp: An der Göltzschtalbrücke hat der Fremdenverkehrsverein Nördliches Vogtland einen Informationspunkt, hier gibt es interessante Führungen.

Gewünschte Termine zu jeder Zeit nach Absprache möglich!

Telefon: 0172 2716152 oder 03765 6119926

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
491 m
Tiefster Punkt
295 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Anforderung: Ein letzter Anstieg führt zum Perlaser Turm. Was folgt, ist angenehmes Laufen zurück zur Göltzschtalbrücke.

 

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Vogtland e.V. - Tel. 03744 188860, Auskünfte: Tourismus- und Verkehrszentrale - Tel. 03744 19449

Touristinformationen: Stadtverwaltung Lengenfeld - Tel. 037606 3050, FV-Verein Nördliches Vogtland, Tel. 03765 6119926, Stadtverwaltung Reichenbach - Tel. 03765 5240, Greiz - Tel. 03661 689815

 

 

Start

Lengenfeld (444 m)
Koordinaten:
DG
50.553391, 12.345813
GMS
50°33'12.2"N 12°20'44.9"E
UTM
33U 311987 5603526
w3w 
///ansprüche.bestimmend.trommeln

Ziel

Göltzschtalbrücke

Wegbeschreibung

Aus dem Zentrum von Lengenfeld folgt man der Poststraße zum Postamt, dann rechts in die Badergasse zur Kirche. Der rot markierte Erzgebirge – Vogtland Weg leitet aus der Stadt hinaus und durch Felder bergan zu einem Funkmast. Nun wendet man sich nach links und wandert mit grüner Markierung auf dem breiten Höhenrücken mit hübschem Blick zurück nach Lengenfeld bis zum Waldrand, um dort wieder auf den Vogtland Panorama Weg® zu treffen. Wie bereits am Vortag folgt man nun seiner blauen Markierung durch den Wald zum nicht mehr weit entfernten Perlaser Turm auf der Wilhelmshöhe. Noch einmal kann man den Blick auf (fast) das ganze Vogtland schweifen lassen, ehe man den gelb gekennzeichneten Hinweisschildern nach Weissensand folgt. Wieder mit dem Erzgebirge–Vogtland Weg wandert man ab Weissensand in Richtung Autobahnbrücke und bleibt in der Talaue, vorbei am Jägerhaus, bis nach Mühlwand.

Gelb gekennzeichnet, verlässt gegenüber dem Gasthof ‚Zum Grünen Tal’ ein  Wanderweg das Göltzschtal und steigt auf den flachen Höhenrücken zur Linken. Eine Absperrung wird passiert (bitte Tor schließen!) und ein Stück bergan zum Wald gelaufen. Kurz geht es durch die schattenspendenden Bäume und dann auf die Kulisse von Mylau zu. Durch eine Allee erreicht man die alte Stadt und hält sich, die Göltzsch kreuzend, stets in Richtung Turm der Stadtkirche. Der Markt wird überquert, vor der Sparkasse teilt sich der Vogtland Panorama Weg® in zwei Varianten:

Talvariante: Vor der Sparkasse links über eine kleine Brücke und entlang der neuen Hauptstraße wieder aus der Stadt gewandert. Ein hübscher Wiesenweg entlang der Göltzsch bildet den Schlussakt zurück zur größten Ziegelsteinbrücke der Welt.

Höhenvariante: An der Sparkasse vorbei, Richtung Obermylau, der roten Markierung folgend, bis nach ca. 100 m links gelb in den Friedhofsweg abzweigt; hier gewinnt man rasch an Höhe. Nach einem Hohlweg kommt man die rot-blaue Markierung, die am Funkturm vorbei (herrliche Aussicht) zur Göltzschtalbrücke führt.

Nach Reichenbach: Der rote Strich führt von der Sparkasse Mylau bergan, Richtung Obermylau. Auf halber Höhe trifft man auf die blaue Markierung, der man weiter bergan durch den Ort folgt. Durch Obermylau leitet die blaue Markierung bis zur Eisenbahnbrücke, wo der Obermylauer Weg, später die Dammsteinstraße, ohne Markierung, zum Oberen Bahnhof von Reichenbach führen. Die Altstadt befindet sich unterhalb.

Für alle, die ihre Tour von Greiz aus gestartet haben, führt der Weg ab der Göltzschtalbrücke über den romantischen Köhlersteig zur Göltzschmündung  (siehe Abschnitt 1) und von hier weiter auf blauer Markierung nach Greiz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Busverbindung Lengenfeld – Mylau oder Zugverbindung Lengenfeld – Netzschkau über Zwickau. 

Informationen zur Anreise mit Bus und Bahn erhalten Sie bei der Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland (TVZ) unter www.vogtlandauskunft.de und telefonisch unter 03744 19449.

Anfahrt

Jeder Einstiegs und Endpunkt ist in der Routeninformation ausgeschildert und in der Nähe mit Parkplätzen versehen. Mit dem ÖPNV ist jeder Einstiegs und Endpunkt miteinander verknüpft. Nutzen Sie die jeweiligen Auskünfte unter: Sachsen: 03744/19449 / Thüringen: 03661/706565

Parken

Jeder Einstiegs und Endpunkt ist in der Routeninformation ausgeschildert und in der Nähe mit Parkplätzen versehen. Mit dem ÖPNV ist jeder Einstiegs und Endpunkt miteinander verknüpft. Nutzen Sie die jeweiligen Auskünfte unter: Sachsen: 03744/19449 / Thüringen: 03661/706565

Koordinaten

DG
50.553391, 12.345813
GMS
50°33'12.2"N 12°20'44.9"E
UTM
33U 311987 5603526
w3w 
///ansprüche.bestimmend.trommeln
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de oder unter 03744/188860 sowie in den weiteren Tourist-Informationen entlang der Tourroute.

Kartenempfehlungen des Autors

Informationen zu weiteren Wegen und Aktivitäten finden Sie auf den Aktivseiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de

Ausrüstung

Der VPW ist ein Etappen-Wanderweg und sollte daher mit entsprechender Ausrüstung begangen werden. 


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,7 km
Dauer
4:01h
Aufstieg
224 hm
Abstieg
374 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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