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Qualitätswege Etappe

Vogtland Panorama Weg® - Etappe 1

· 1 Bewertung · Qualitätswege · Vogtland · geöffnet
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Tourismusverband Vogtland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Göltzschtalbrücke
    / Göltzschtalbrücke
    Foto: Sebastian Theilig
  • / Köhlersteig
    Foto: Christoph Beer
  • / Köhlerspitzen bei Greiz
    Foto: Christoph Beer
  • / Im Steinicht
    Foto: Christoph Beer
m 600 500 400 300 20 15 10 5 km

Flusskantaten

Die Flüsse Göltzsch und Weiße Elster bilden die beiden großen Lebensadern des Vogtlandes. Ihrem Lauf folgen wir nach dem Start an der imposanten Göltzschtalbrücke, und begegnen kurze Zeit später auch ihrer kleinen Schwester, der Elstertalbrücke. In den Tälern lässt es sich besonders dem Rauschen der Flüsse und dem Plätschern der Bäche lauschen.

geöffnet
schwer
23,4 km
7:07 h
529 hm
453 hm

Die beeindruckende riesige Göltzschtalbrücke ist die passende Ouvertüre für diesen bezaubernden Wanderweg und auf den letzten Metern der Tagestour bietet die Elstertalbrücke den furiosen Schlussakkord. Der Bau der beiden gigantischen Ziegelsteinbrücken begann 1846 und endete, nach nur 5 Jahren Bauzeit, am 15.Juni 1851 mit der zeitgleichen Einweihung der beiden Eisenbahnbrücken.

Verbaut wurden Millionen roter Ziegelsteine, die den Brücken ihre typische Farbe geben.  Täglich wurden 150.000 Ziegel aus umliegenden 6 Großziegeleien herbeigeschafft und von Hand verbaut.

Die Göltzschtalbrücke bringt es auf die stattliche Anzahl von 26 Millionen Ziegeln, die “Kleine Schwester” Elstertalbrücke auf 12 Millionen. Beim Bau wurde ein Spezialmörtel verwendet, ein Gemisch aus Kalk, Sand, Ziegelmehl, Alaunschieferschlacke und Wasser, das der Reichenbacher Apotheker Heinrich Carl extra für den Bau entwickelte.   

Insgesamt waren zeitweise über 2.500 Arbeiter mit dem Bau beschäftigt und die sich hartnäckig haltende Legende, dass sich der Konstrukteur am Tag der Einweihung von der Göltzschtalbrücke stürzte, weil er Angst hatte, die Brücke würde die Last nicht tragen, ist nicht wahr!

Autorentipp

Sehenswertes: Göltzschtalbrücke (größte Ziegelsteinbrücke der Welt), Göltzschtal (wild-romantische Tallandschaft im Unterlauf der Göltzsch), Greiz (mittelalterliches Stadtbild, Oberes und Unteres Schloss), Elsterberg (Burgruine über Altstadt), Steinicht (Felsengebiet im Tal der Weißen Elster), Burgruine  Liebau (romantisch überwucherte Burgmauern), Elstertalbrücke (zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt), Triebtal (enges, klammartiges Felsental)
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
406 m
Tiefster Punkt
260 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Überwiegend Tal-Wanderung, die trotzdem immer wieder An- und Abstiege zu Aussichtspunkten bereithält, zum Teil nur schmale Pfade, Trittsicherheit auf dem Köhlersteig erforderlich

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Vogtland e.V. - Tel. 03744 188860, Auskünfte: Tourismus- und Verkehrszentrale - Tel. 03744 19449

Touristinformationen: FVV Nördliches Vogtland - Tel. 03765 392808 (Führungen an der Göltzschtalbrücke), Greiz - Tel. 03661 689815, Stadtverwaltung Elsterberg - Tel. 036621 8810, Talsperre Pöhl - Tel. 037439 6778 od. 4500

Start

Netzschkau, Göltzschtalbrücke (294 m)
Koordinaten:
DG
50.623292, 12.245799
GMS
50°37'23.9"N 12°14'44.9"E
UTM
33U 305192 5611555
w3w 
///etagen.stute.vermuten

Ziel

Jocketa

Wegbeschreibung

Direkt unter der beeindruckend hohen Göltzschtalbrücke beginnt die erste Etappe des Vogtland Panorama Weges®. Kurz geht es bergauf, bevor sich zwei Wege in Richtung Greiz bzw. Reichenbach trennen. Links führt der Weg zurück in den Talgrund und verläuft entlang des Prallhangs der Göltzsch ins idyllische Friesenbachtal. Von dort aus wandern wir auf dem schmalen „Köhlersteig“ weiter talabwärts bis zur Mündung der Göltzsch in die Weiße Elster. Besonders der letzte Abschnitt begeistert durch die wilden Felsszenerien über dem Fluss.

Alternativ kann man den Vogtland Panorama Weg® auch am Bahnhof in Greiz beginnen und den Gang auf dem Köhlersteig als „finale furioso“ an die 12. Etappe hängen. An der Vereinigung beider Flüsse treffen sich die Routen. Es geht über die Göltzsch hinweg und danach steil bergan auf das die Weiße Elster östlich begrenzende Hochplateau. Nächstes Ziel ist der Kriebelstein, ein idealer Platz zum Rasten, hoch über der Stadt Elsterberg mit ihrer sehenswerten Burgruine.

Wieder unten im Tal, bleibt der Weg der Weißen Elster nun treu bis zur Barthmühle. Stets am östlichen Ufer bleibend wird flussaufwärts durch das herrliche Flusstal gewandert, das erfreulicherweise frei von Straßen ist. Nur ab und zu fährt ein Zug vorbei. Das tut der Idylle aber keinen Abbruch, sondern verstärkt sie eher – schließlich steht diese erste Etappe ganz im Zeichen zweier bedeutender Eisenbahnbrücken.

Nach dem kurzen Abstecher zu den überwucherten Mauern der Burg Liebau ist sie dann auch schon in Sicht, die Elstertalbrücke. Durch ihre Lage hoch über dem engen und felsigen Tal wirkt sie noch dramatischer als die Göltzschtalbrücke, wenngleich sie ihr an Höhe und Weite nicht das Wasser reicht. An der Barthmühle werden die Gleise überschritten, der Weg führt unter der Brücke hindurch in das Triebtal bis zur Pyramidenwiese. Wir wechseln über eine kleine Brücke über die Trieb und steigen hinauf bis zum Bahnhof Jocketa.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Regelmäßige Zugverbindung zwischen Netzschkau und Reichenbach sowie zwischen Greiz und Jocketa mit der Vogtlandbahn (www.vogtlandbahn.de). Weitere Informationen bietet die Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland unter 03744/19449 oder www.vogtlandauskunft.de

Anfahrt

Jeder Einstiegs und Endpunkt ist in der Routeninformation ausgeschildert und in der Nähe mit Parkplätzen versehen. Sie erreichen den Einstieg Göltzschtalbrücke über die A 72 - Abfahrt Reichenbach bzw. Treuen über Mylau zum Parkplatz Göltzschtalbrücke.

Parken

Ein öffentlicher Parkplatz steht an der Göltzschtalbrücke zur Verfügung.

Koordinaten

DG
50.623292, 12.245799
GMS
50°37'23.9"N 12°14'44.9"E
UTM
33U 305192 5611555
w3w 
///etagen.stute.vermuten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de oder unter 03744/188860 sowie in den weiteren Tourist-Informationen entlang der Tourroute

Kartenempfehlungen des Autors

Informationen zu weiteren Wegen und Aktivitäten finden Sie auf den Aktivseiten des Tourismusverbandes Vogtland unter www.vogtland-tourismus.de 

Ausrüstung

Der VPW ist ein Etappen-Wanderweg und sollte daher mit entsprechender Ausrüstung begangen werden. 

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Profilbild von Johannes Nyvlt
Johannes Nyvlt
Gemacht am 05.01.2018

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Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,4 km
Dauer
7:07h
Aufstieg
529 hm
Abstieg
453 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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