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Mountainbike empfohlene Tour

WDE: Erzgebirge und Vogtland von Oberwiesenthal nach Adorf

Mountainbike · Erzgebirge
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Dirk Neubauer 
  • Wegweiser am Fichtelberg (Aug. 2008)
    / Wegweiser am Fichtelberg (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Blick auf Oberwiesenthal (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Fichtelberghaus (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Grenze nahe Tellerhäuser (Aug. 2008)
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  • / Pöhlwassertalweg (Aug. 2008)
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  • / Wettinbrunnen (Aug. 2008)
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  • / Halbmeiler Wiesen (Aug. 2008)
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  • / Grenze nahe Halbe Meile (Aug. 2008)
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  • / Himmelswiese (Aug. 2008)
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  • / Blick auf Oberjugel (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Kammweg nahe des Kranichsees (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Grenzstein am Jordanweg (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Kammweg nahe Weitersglashütte (Aug. 2008)
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  • / Wegweiser am Kammweg (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Grenzstein am Kammweg (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Wegweiser nahe des Aschberges (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Aschbergturm (Aug. 2008)
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  • / Blick auf Klingenthal (Juli 2011)
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  • / Wegweiser am Körnerberg (Juli 2011)
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  • / am Körnerberg (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Klingenthal (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Blick auf Klingenthal (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / im Zauberwald (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / im Zauberwald (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / im Zauberwald (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Wegstein am Gasthof "Heiterer Blick" (Aug. 2008)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
m 1200 1000 800 600 400 200 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Mit dem Rad auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit (WDE) unterwegs von Görlitz nach Aachen.
schwer
Strecke 81,9 km
7:00 h
1.789 hm
2.306 hm
Diese Tour führt vom Fichtelberg, dem höchsten Berg Sachsens auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit durch das Erzgebirge bis ins Vogtland ins Tal der Weißen Elster bei Adorf. Dabei verläuft der Weg durch idyllische Wälder, entlang von Bachläufen und führt vor allem auf dem Kamm des Erzgebirges entlang. Die Höhen gestatten weite Blicke über das Land. Abwechslung bieten immer wieder die zu durchquerenden Täler.

Autorentipp

Rotes Vorwerk, Fichtelberg, Keilberg, Fuchslochstollen, Wettinbrunnen, Halbe Meile, NSG Himmelswiese, Kammweg Erzgebirge, NSG Großer und Kleiner Kranichsee, Aschberg, Zauberwald, Hedwigsruhweg, Hüttenbach, Brauhaus Erlbach, Bismarcksäule, Weiße Elster.

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten auf dem Fichtelberg, in Johanngeorgenstadt, Potůčky, Weitersglashütte, Klingenthal, Kraslice, Erlbach, Markneukirchen und Adorf.

In Adorf gibt es diverse Hotels, Gasthöfe und Pensionen zum Übernachten.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Fichtelberg, 1.215 m
Tiefster Punkt
Adorf (Weiße Elster), 442 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 25 km befestigt. Die restlichen 55 km sind unbefestigte Wald-, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade.

Start

Oberwiesenthal, Rotes Vorwerk (978 m)
Koordinaten:
DD
50.436041, 12.967581
GMS
50°26'09.7"N 12°58'03.3"E
UTM
33U 355669 5589087
w3w 
///voll.verwurzelt.gründe

Ziel

Adorf, Landgasthof

Wegbeschreibung

Ich starte am Roten Vorwerk am Hang des Fichtelbergs. Den Philosophenweg hinauf versuche ich anfangs zu fahren, gebe aber bald auf und schiebe. Nach einer halben Stunde erreiche ich den Gipfel des 1215 m hohen Fichtelbergs, die Wege hießen Wasserweg und Fremdensteig. Zwischendurch gab es immer mal wieder herrliche Sichten auf Oberwiesenthal und auf der gegenüberliegenden tschechischen Seite auf den 1244 m hohen Keilberg. So früh am Morgen, und der höchste Punkt des Tages, ja der ganzen Tour, ist erreicht. Nach einer Runde oben auf dem Plateau des höchsten Berges meiner Tour und vielen herrlichen Ausblicken entscheide ich mich aufgrund der vielen Fußgänger gegen den Anton-Günther-Weg (laut Wanderführer und –karte) und für die Straße bergab. Beide verlaufen halbwegs parallel zueinander. Anton Günther ist der wohl bekannteste Volksdichter und Sänger des Erzgebirges.

Es wird eine rasante Abfahrt gegen den starken Wind. Unten an der Kurve beim Skistadion, verlasse ich die Asphaltstraße und nehme die Alte Bächelstraße, einen herrlichen Schotterweg, zur Tellerhäuserstraße, von welcher ich bald darauf mit der blauen Markierung links in den Fichtenwald zur tschechischen Grenze abweiche und mich nun auf dem Anton-Günther-Weg befinde. Gleich am Beginn des Weges an einem Fußgängergrenzübergang finde ich Informationstafeln der Gegend, vor allem für die winterlichen Skitouristen geeignet. Ich befinde mich hier auf dem Gebiet der nach dem Kriege kurzzeitig existierenden Freien Republik Schwarzenberg. Kurz darauf passiere ich die Siedlung Tellerhäuser, halte mich aber weiter linkerhand der Landstraße, fahre wieder in den Wald nun entlang des Klingerbachs. Tellerhäuser wurde der Sage nach von einem Bergmann namens Teller begründet. Es ist eine wunderbare Fahrt auf einem herrlichen geschwungenen Waldweg, hin und wieder mit Wurzeln überzogen, "... wu de Walder haamlisch rauschen ...“ Bald vereint sich der Klingerbach mit dem Höllbach zum Pöhlwasser, welchem ich bis nach Rittersgrün folge. Es geht mächtig bergab, vom Fichtelberg bis Rittersgrün fällt das Gelände auf zwölf Kilometern von 1215 Metern auf rund 650 Meter hinab, einfach herrlich. Am Wettinbrunnen kurz vor Rittersgrün lege ich eine kurze Rast ein. Hier an dem lauschigen Plätzchen kann ich auch den Eingang des Fuchslochstollens am 924 m hohen Kaffenberg sowie den Anton-Günther-Gedenkstein bewundern. Die Wettiner sind eine aus dem sächsischen Uradel stammende Dynastie. Der Brunnen wurde 1889 ihnen zu Ehren errichtet.

Im Ort nehme ich den blau markierten Kranbächelweg nach Halbe Meile, der anfangs leicht als Asphaltstraße, später dann im Fichtenwald als steiniger Waldweg immer steiler ansteigt mit etwa 7%. In diesem Wald wächst außerdem noch die selten gewordene sehr alte Bergtanne. Halbe Meile ist eine freie Wiesenfläche auf einer Höhe von 910 m. Im 16. Jahrhundert wurde dieser Ort besiedelt, später in einen böhmischen und sächsischen Ortsteil unterteilt, die beide bis in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts existierten. Mit Entstehung der Tschechoslowakei nach dem Ersten Weltkrieg kam es langsam zum Aufbau des Hasses zwischen Deutschen und Tschechen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der tschechische Ortsteil „geschliffen“. Heute stehen auf deutscher Seite nur noch vier Häuser. Um den einzigartigen Charakter der Halbmeiler Wiesen zu erhalten, bewirtschaften heute die deutschen Anwohner von Halbe Meile auch den tschechischen Teil mit naturnaher Rinder- und Schafzucht. Einen Grenzübergang gibt es hier nicht mehr, der Verlauf der alten Salzstraße ist auf tschechischer Seite durch Vogelbeerbäume erkennbar. Ich genieße hier eine kurze, aber besinnliche Rast.

Nach kurzer Zeit auf dem Anton-Günther-Weg, der nun direkt an der Grenze entlang führt, erreiche ich den heutigen Grenzübergang am Flächennaturdenkmal Himmelswiese auf 916 m Höhe. Danach folge ich weiter dem Anton-Günther-Weg und der Alten Poststraße über herrliche, teils sehr sandige Waldwege ins Schwarzwassertal hinunter nach Johanngeorgenstadt. Ich überquere die Bahnschienen und hier in Bahnhofsnähe macht die erzgebirgische Kleinstadt einen furchtbaren Eindruck auf mich. Die eigentliche Stadt liegt vor mir auf dem Fastenberg. Sie wurde im 17. Jahrhundert von böhmischen Exilanten gegründet. Ich halte mich jedoch Richtung Tschechien entlang der Bahn und überquere die Grenze nach Potůčky. Nach der langen Fahrt durch einsame Wälder erleide ich hier den Kulturschock schlechthin. Unmengen von Touristen und kaufbesessenen Leuten ziehen über die Grenze in den Ort, der nur aus Straßenhändlern, Restaurants und Billigfrisören zu bestehen scheint. Ein Händler unterbietet den nächsten.

Ich fahre zurück über die Grenze und die 13% steile Straße hinauf in den Ortsteil Oberjugel, grün ist nun markiert. Mitten im Ort, der aus weit verstreut liegenden Häusern besteht, endet die Asphaltdecke und wird durch einen sandigen Feldweg ersetzt. Ich fahre unter größter Anstrengung bis zum Waldrand Richtung des 916 m hohen Hennebergs und genieße von hier im Schatten den herrlichen Blick über Oberjugel und die tschechischen Berge. Mein Wanderführer rät mir, die Hochmoore Kleiner und Großer Kranichsee auf der Höhe von etwa 945 m zu besichtigen. Ich fahre auf dem teils sandigen Butter- und Jordanweg auf dem Kamm des Erzgebirges entlang, die Markierung wechselt die Farbe zu rot. Die Steigungen sind verhältnismäßig gering und der Weg bessert sich zusehends. Es macht langsam wieder Spaß hier oben, Grenzsteine kommen vereinzelt in Sicht. Hin und wieder weicht linkerhand ein Pfad oder eine Schneise nach Tschechien ab. Dem Hirschleckenweg folge ich nach Weitersglashütte.

Dort wende ich mich der roten Markierung treu bleibend auf der Alten Frühbusser Straße nach Süden, Klingenthal ist noch mit 12 km Entfernung angegeben. Straße ist allerdings zu viel zu diesem schottrigen Forstweg gesagt. Am Abzweig zum 3-Talsperren-Weg bessert sich der Weg. Nördlich von mir liegt jetzt die Talsperre Carlsfeld, die höchstgelegene Deutschlands, die ich jedoch nicht zu Gesicht bekomme, und südlich befindet sich die 964 m hohe Stangenhöhe direkt auf der tschechischen Grenze. Mittlerweile folge ich wieder einer blauen Markierung. Ich fahre über den 943 m hohen Kleinen Rammelsberg im leichten Auf und Ab auf dem Sachsenberger und Schwerdtweg entlang der tschechischen Grenze. Als die blaue Markierung Richtung Mühlleiten abzweigt, beginne ich den kurzen Aufstieg zum 936 m hohen Aschberg, dem höchsten Gipfel des Vogtlandes, auf einem Wurzelpfad der roten Markierung des Fernwanderwegs Eisenach-Budapest folgend.

Ich könnte etwas kaltes Flüssiges gebrauchen, aber hier oben findet sich außer dem geschlossenen Aschbergturm nichts. Ich folge weiter der roten Markierung entlang der Grenze, erwische einen herrlichen Panoramablick auf die gut 400 hm tiefer liegende Musikstadt Klingenthal und rolle rasant bergab in den Ortsteil Friedenshöhe, nehme dummerweise wieder den Wanderweg an der Grenze, wo ich das Rad aufgrund des steilen Gefälles bergab schieben muss, nur um wenig später unten festzustellen, dass ich wieder auf dieselbe Straße gelange. Nun geht es leicht abwärts immer längs der Grenze, linkerhand liegt tschechischer Wald, rechterhand deutsche Wiesen mit vereinzelten Gehöften. Ich erreiche einen scheinbar ehemaligen Grenzübergang, der auf einem Sattel liegt. Dahinter beginnt die Straße massiv zu steigen. Auch im weiteren Verlauf führt der Weg keineswegs direkt bergab ins Tal, sondern hält sich kreuz und quer auf der Höhe inmitten der Bergwiesen, passiert eine lose Siedlung namens Kamerun und überquert noch den 739 m hohen Körnerberg, teilweise beträgt das immer wieder einsetzende Gefälle um die 20%, Fahrkünste sind gefragt. An einer Kreuzung finde ich eine grüne Markierung und eine rote. Beide führen laut Wegweiser nach Klingenthal, die grüne ist länger. Die rote Markierung führt mich über eine Wiese hinter den Zäunen einiger Grundstücke und dann durch einen „schalldichten“ Fichtenwald steil bergab steigend. Mit einem Male befinde ich mich mitten in der Stadt im Zwotatal nahe dem Grenzübergang nach Kraslice. Ich nehme die Straße zum Grenzübergang, kurz hinter diesem befindet sich ein Restaurant. Jetzt bin ich am Ende des Erzgebirges angelangt, hier beginnen Elstergebirge und der Musikwinkel des Vogtlandes, „terra advocatorum“. Dieses "Land der Vögte" entstand im 12. Jahrhundert, als Kaiser Barbarossa den Vögten landesherrliche Befugnisse übertrug, die sonst nur Markgrafen erhielten.

Ich habe heute noch ein Stück Weg vor mir. Dieser führt mich zurück über die Grenze und dann der roten Markierung des EB-Weges folgend hinter der Eisenbahnbrücke auf der Kopfsteinpflasterstraße steil bergan zu einer Kleingartensparte. Direkt neben der Sparte auf einem gemähten Stück vor dem Waldrand führen die tschechisch-sächsische Grenze und mein Weg steil bergan. Ich schiebe mein Rad hier hinauf. Ein Blick über die Schulter zeigt mir ein letztes Mal das reizvolle Klingenthal. Hinter der Sparte verpuste ich noch einmal, bevor ich mein Rad geradewegs unter großen Anstrengungen über die Wiese entlang der Grenzsteine bergauf schiebe. Oben im Wald zieht sich auf der Grenze eine schmale Schneise, die schon lange nicht gemäht wurde, bis zum 775 m hohen Grenzberg (Hranicni Vrch) hinauf. Über die Schneise verläuft ein schmaler Pfad. Ich befinde mich auf einer Tortur, die Steigung beträgt gut 40% und teilweise liegen Gestrüpp und Äste im Weg. Dieser Weg durch das Naturschutzgebiet Zauberwald wurde sicher schon lange Zeit nicht mehr benutzt.

Auf dem Grenzberg ist die Tortur noch nicht vorbei, jetzt schleppe ich mich zwar ohne Steigung, dafür auf einem morastigen Weg bis vor zu einem Waldweg, der „Alten Klingenthaler Straße“. Mein nächstes Ziel laut Wanderführer heißt Erlbach. Ich folge der „Alten Klingenthaler Straße“ südwärts im Auf und Ab, biege später rechts ab auf den Kammweg. Den im Wanderführer beschriebenen Hedwigsruhweg finde ich an einer Wegekreuzung sogar. Er lässt mich leider von dem guten Waldweg auf einen morastigen abbiegen, ich folge der roten Markierung und gelange zum Teil steil hinunter auf eine Straße. Am hier befindlichen Floßbach entlang führt nun der Wanderweg mit leichtem Gefälle nach Erlbach. Als ich den Erholungsort Erlbach erreiche, die landschaftliche Perle des Vogtlandes, kann ich hier in dem kleinen Ort jedoch keine Übernachtungsmöglichkeit ausmachen.

Auf der Kreuzung auf dem Marktplatz des Ortes entdecke ich einen Wegweiser mit der roten Markierung nach Wernitzgrün, 375 km sollen es auf dem EB bis nach Eisenach sein. Eisenach liegt zwar nicht am WDE, aber ich werde laut Plan dicht daran vorbeischrammen. Aber laut meinem Wanderführer sind es bis dort nur etwa 250 km, der EB wird also so manchen weiteren Schlenker nehmen. Ich folge zumindest der roten Markierung und gelange auf einem Plattenweg steil hinauf über die Wiesen auf den 634 m hohen Galgenberg. Von hier habe ich einen wunderbaren Ausblick auf das malerisch gelegene, ruhige Dorf und die umliegenden Berge des Elstergebirges. Laut Wanderführer soll ich am Schloßpenzel, hinter einem einzelnen Gehöft die rote Markierung verlassen und den Inspektorweg nehmen. Nach einem Stück durch Wald komme ich zu einem Gehöft und kurz dahinter biegt ein unbeschilderter Feldweg ab. Am Ende des Weges erreiche ich eine Straße, die Berghäuserstraße, und fahre darauf bis zum Wirtshaus „Zum Heiteren Blick“, welches laut altem Wegstein auf 602 m Höhe liegt. Dieses ist auch im Wanderführer erwähnt.

Ich nehme nun die rote Markierung des EB, den ich hier am Gasthof wiedergetroffen habe, auf der Straße bergauf und erreiche die Bismarcksäule auf dem 620 m hohen Oberen Berg. Hier finde ich eine Karte, worauf ich grob den weiteren Weg erkennen kann. Nach dem Denkmal komme ich zu einigen weiter oben liegenden Häusern von Markneukirchen, biege aber gleich darauf in einen Feldweg und fahre durch einen Wald nach Strässel, Bergweg nennt sich der Abschnitt. Ab diesem Höhendorf verläuft der Weg weiter durch den Wald und über die Höhe auf der Straße nach Remtengrün. Von hier folgt der WDE einer gelben Markierung hinunter nach Mühlhausen, ich bleibe jedoch auf der Straße, wie auch der rot markierte EB und fahre rasant hinunter nach Adorf, dem „Tor zum oberen Vogtland“. Hier fahre ich durch die kurvigen Gassen des Ortes bis zur Hauptkreuzung und nehme die Elsterstraße (B 92) nach Bad Elster, an welcher das Landhaus Adorf liegen soll. Nach über zwei Kilometern, Adorfs letzte Häuser liegen schon längst hinter mir, erreiche ich an einer Kreuzung den Landgasthof. An dieser Kreuzung treffen sich die Straßen Adorf-Bad Elster und Mühlhausen-Arnsgrün. Na toll, das ist ja mein Wanderweg, der Kirchsteig, welcher hinter dem Landhaus bergauf direkt nach Arnsgrün führt, nehme ich zumindest grob nach Kartenlage an!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit Regionalzügen von Leipzig, Hof und Dresden aus ist Chemnitz erreichbar. Von dort gelangt man mit Regionalzügen nach Cranzahl. Ab hier kann man die Fichtelbergbahn bis Oberwiesenthal nehmen.

Anfahrt

A 72 Abfahrt Stollberg-West, dann B 180 und B 95 bis Oberwiesenthal oder von Bayern aus A 93 Abfahrt Marktredwitz, dann B 303 nach Schirnding zur Grenze, auf A 6 / E 49 nach Karlovy Vary, dann A 13 / E 442 nach Ostrov, A 25 zur Grenze nach Oberwiesenthal.

Parken

diverse Wanderparkplätze am Fichtelberg.

Koordinaten

DD
50.436041, 12.967581
GMS
50°26'09.7"N 12°58'03.3"E
UTM
33U 355669 5589087
w3w 
///voll.verwurzelt.gründe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

Grundausrüstung zum Mountainbiking

  • Fahrradhelm
  • Fahrradhandschuhe
  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass

Technisches Equipment

  • Luft- oder CO2-Pumpe mit Kartuschen
  • Reifenflickset
  • Ersatzfahrradschlauch
  • Reifenheber
  • Kettennieter
  • Inbusschlüssel
  • Ggf. Lenkerhalterung für Mobiltelefon/Navi
  • Fahrradschloss
  • Wo zutreffend, verkehrstaugliches Fahrrad mit Klingel, Vorder- und Rücklicht und Speichenreflektoren
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
81,9 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.789 hm
Abstieg
2.306 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Gipfel-Tour Von A nach B

Statistik

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