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Naturdenkmal

Hoher Stein

Naturdenkmal · Sauerland
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  • Hoher Stein im NSG Lörmecketal
    / Hoher Stein im NSG Lörmecketal
    Foto: Stadt Rüthen, Stadt Rüthen Hötte
  • / Blick von Osten
    Foto: Stadt Rüthen, Stadt Rüthen Hötte
  • / Wacholderheide am Hohen Stein in Kallenhardt
    Foto: Stadt Rüthen, Stadt Rüthen Hötte
  • / mächtige Hudebuche
    Foto: Stadt Rüthen, Stadt Rüthen Hötte
  • / Hoher Stein mit Wacholderheide
    Foto: Stadt Rüthen
  • / Wanderplan durch das NSG LÖrmecketal
    Foto: ABU Kreis Soest e.V., ABU Kreis Soest e.V.
  • / Alte Hudebuche im Lörmecketal
    Foto: Stadt Rüthen
Der "Hohe Stein" ist ein Kalksteinfelsen mit unten liegender Schutthalde. Die Hänge, so genannte Magertriften, werden von durchziehenden Ziegenherden beweidet.

Das im Erdaltertum zur Zeit des Devonmeeres gebildete Kalksteinmassiv ist mit rund 380 Millionen Jahren das älteste Gestein im Gebiet und liegt quer zur Hauptfließrichtung der Lörmecke. Die großflächigen Kalksteinvorkommen lagen einst wie eine Barriere quer zur „Ur-Lörmecke“ und wurden vom kalklösenden Wasser des Baches so lange ausgehöhlt, bis das Kluft- und Höhlensystem über
eine längere Strecke einbrach. Besonders eindrucksvoll ausgeformt ist das Einsturztal im Bereich des „Hohen Steins“. Hier wurde eine rund 30 Meter hohe, steil aufragende Felswand freipräpariert und eine mächtige Schutthalde aus lockerem Kalkgestein abgelagert.

Auf den Kalkmagerrasen findet man Pflanzenarten wie das Frühlings-Fingerkraut, das Stattliche Knabenkraut und die Weiße Schwalbenwurz, ein typischer Gesteinsschutt- und Felsspalten-Bewohner. Die dekorative Ritterwanze kommt hier vor, sie hat sich
auf die Schwalbenwurz als Nahrungsquelle spezialisiert. Im Frühjahr kann man hier den eindrucksvollen Singflug des Baumpiepers erleben, im Sommer sind die Hänge Lebensraum zahlreicher Insekten.

Am Hohen Stein ist auch ein besonders schöner Ausschnitt dieser historisch gewachsenen Kulturlandschaft erhalten geblieben. Charakteristisches Merkmal der alten Hutelandschaft und zudem von hohem landschaftsästhetischem Reiz sind die stattlichen Rotbuchen auf den Schutthängen und Felskronen. Es handelt sich dabei um so genannte Weidbuchen: Der Verbiss durch das Vieh führt zur Entwicklung einer besonderen Wuchsform.

Ansprechpartner:

Stadt Rüthen

Hochstrasse 14

Tel.02952 / 818 172 / 173

tourismus@ruethen.de

59602 Rüthen

oder

Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz e.V.
Teichstraße 19
59505 Bad Sassendorf - Lohne
Tel.: 02921/969878-0
E-Mail:abu@abu-naturschutz.de

Profilbild von Heribert Schlüter
Autor
Heribert Schlüter
Aktualisierung: 05.11.2020

Koordinaten

DD
51.439189, 8.396044
GMS
51°26'21.1"N 8°23'45.8"E
UTM
32U 458022 5698839
w3w 
///brut.felde.genügt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
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