Sprache auswählen
Tour hierher planen
Kloster

Ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster Frankenhausen

Kloster · Crimmitschau
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Vogtland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Klostergarten in Frankenhausen
    / Klostergarten in Frankenhausen
    Foto: Archiv TVV / Christoph Fasbender
  • / Klosterkirche Frankenhausen
    Foto: Markus Dassler / Archiv TVV
  • / Kloster Frankenhausen bei Crimmitschau
    Foto: Markus Dassler / Archiv TVV

Zwischen Schmölln und Meerane liegt nahe der Autobahn ein durch Sanierungsmaßnahmen in einen erfreulicheren Zustand versetzter, gleichwohl noch 'verwunschener' Gebäudekomplex.

Das alte Rittergut, das hier im 13. Jahrhundert bestand, wurde mit Zisterzienserinnen besiedelt. Für die Nonnen bedeutete Frankenhausen eine Umsiedlung. Das Kloster war nach 1260 in Grünberg gestiftet worden, wurde nach 1276 jedochin das castrum Frankenhausen verlegt. Der Vorgang war 1292 abgeschlossen. In diesem Jahr zeugte ein Heinrich von Plauen bei der Übertragung der Gerichtsbarkeit auf das Kloster. Mit Kunigunde von Haugwitz begegnen wir 1286 einer Äbtissin ausdem sächsischen Hochadel.

Das Kloster befolgte Gewohnheiten der Zisterzienserinnen, ohne dem Orden anzugehören. Die Aufsicht über das Kloster hatte der Bischof von Naumburg. Zu Beginn des Jahres 1444 tätigte Jahn von Dohlen, der eben erst das Rittergut in Jößnitz erworben hatte, eine größere Stiftung für das Kloster. Da er auch einen Gulden zur Reparatur der Bücher einsetzte, kann man auf das Vorhandensein einer kleinen Bibliothek schließen.

Der Klosterbesitz war nie sehr weitläufig. Um 1360 besaßen die Zisterzienserinnen fünf Dörfer um Grünberg. Bei der Auflösung des Konvents 1531 lebten noch sechs Nonnen im Kloster. Zum Komplex, dessen historische Reste ausgangs der 1970er Jahre unter Denkmalschutz gestellt wurden, gehören heute das ehemalige Haus des Priors, die ‘Klosterschule’, ein Wassergraben und die Dorfkirche mit Pfarrhaus und Kantorei. Beachtenswert ist die offenbar alte Apsis der Kirche. Im Sommer lädt der Klostergarten zur Rast.

Öffnungszeiten

Das Objekt öffnet lediglich zu besonderen Anlässen wie z.B. dem Tag des Offenen Denkmals.

Öffentliche Verkehrsmittel

Crimmitschau erreichen Sie mit der S-Bahn von Leipzig oder Werdau/Zwickau aus mit der Linie 5/5X. Weitere Informationen zur Anreise mit Bus und Bahn erhalten Sie unter www.bahn.de 

Anfahrt

Nehmen Sie auf der Autobahn A 4 die Abfahrt Crimmitschau oder Meerane. Von hier aus sind es jeweils nur etwa 3 km bis Frankenhausen.

Parken

Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des Objekts.

Koordinaten

DG
50.842212, 12.393884
GMS
50°50'32.0"N 12°23'38.0"E
UTM
33U 316522 5635515
w3w 
///vorbildlich.schaffen.abende
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster Frankenhausen

Leipziger Str. 244
08451 Crimmitschau
Telefon 03762 9412870 Fax 03762 9412871
  • 2D 3D
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
  • 1 Tour in der Nähe
Top mittel geöffnet
105 km
1:30 h
766 hm
835 hm

Die Entdeckungsreise auf Spuren der Vögte beginnt in Greiz. Das Obere Schloss mit seiner spannenden Ausstellung besitzt einen hohen Erlebniswert.

Tourismusverband Vogtland e.V.
  • 1 Tour in der Nähe