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Burg

Burg Liebenstein

Burg · Cheb · geöffnet
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  • Burg Liebenstein
    / Burg Liebenstein
    Foto: CC BY-ND, Zivy Kraj
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Burg und Schloss Libá (Liebenstein) entstand Mitte des 13. Jahrhunderts. 

Auf Liebenstein präsentierte sich, nachdem der Adel gleichsam wirtschaftlich ausgebrannt war, wie in Seeberg das vermögende Patriziat. Vieles am Barockschloss Liebenstein verrät die Abkunft des Gebäudes aus einer alten, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Eger gelegenen Burg. Die Burg scheint eine Gründung der Herren von Liebenstein gewesen zu sein. Urkundlich fassbar wird sie erstmals 1264. Bereits 1292 starben die Liebensteiner aus. 1322 fiel die verwaiste Burg mitsamt dem ganzen Egerland unter die Pfandherrschaft der böhmischen Krone. Der Egerer Bürger Franz Gößwein ließ sie 1346-1349 erneuern. Im Beisein des Vogtes Heinrichs XII. “des Jüngeren” von Weida (1293-1357), Hauptmanns von Eger, gelobte er 1349, die Burg als offenes Haus zu halten und sie im Falle eines Verkaufs zuerst der Stadt Eger anzubieten.

1381 erwarb Landgraf Johann von Leuchtenburg die Herrschaft Liebenstein und setzte Erhart von Sparneck zum Waldstein (1364-1419) als Schlossvogt ein, was der bis zum Weiterverkauf der Herrschaft durch den Landgrafen im Mai 1400 auch blieb. Erhart gehörte mit seinen Verwandten zu den unrühmlichen Protagonisten der Guttenberger Fehde (1378-1380), in deren Verlauf er einen Trupp anführte, der den Tossen, den von Jößnitz und vor allem den von Raschau, die alle auf der Seite der Vögte standen, schweren Schaden zufügte. Auch in der Adelsfehde gegen Eger (1383-1386) war Erhart als Placker mit von der Partie, wurde allerdings gefangen genommen und saß noch im Frühjahr 1396 in Egerer Verwahrung.

Mit den Rudusch von Eger besaßen (1404) erneut Bürgerliche vorübergehend die Burg. Mitte 1423 sitzt dann Friedrich von Kolowrat auf Liebenstein, doch bereits zwei Jahre später geht die Burg an die auch im Ascher Ländchen begüterten von Zedtwitz über, die sich hier bis 1915 halten. An der weiteren Entwicklung Liebensteins lässt sich exemplarisch die Situation der wohlhabenden Bürger einerseits und des verarmten Adels anderseitsaufzeigen. Während die Gößwein und Rudusch von Eger die Feste aus eigenem Vermögen erneuerten und pflegten, verkam sie unter Georg von Zedtwitz, der einer einschlägigen Placker-Dynastie entstammte, erneut zum Stützpunkt eines Unruhestifters. 1510 müssen die alten Vogtländer Caspar Röder von Rödersdorf und Oswald Rab von Schneckengrün als überführte und gefangene Helfer des Zedtwitzers den Egerern Urfehde schwören und diesen Schwur 1511 und 1519 erneuern.

Vom ursprünglichen romanischen Kern sind bis heute der mächtige runde Bergfried und der sog. Obere Palas erhalten geblieben. Die Burg wurde später zum Schloss umgebaut. 

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–16:00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag10:00–16:00 Uhr
Freitaggeschlossen
Samstag10:00–16:00 Uhr
Sonntag10:00–16:00 Uhr

 Besichtigungen sind Dienstag, Donnerstag,  Samstag und Sonntag jeweils um 10:00, 11:00, 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr möglich. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Liebenstein verfügt nicht über einen eigenen Bahnanschluss. 

Anfahrt

Liebenstein befindet sich am westlichen Rand des Karlsbader Kreises. Aus Richtung Hof fahren Sie die A 93 bis zur Abfahrt Selb-Nord und nehmen im ersten Kreisverkehr die zweite Ausfahrt in Richtung Asch. Nach der Grenze fahren Sie auf der tschechischen Landesstraße 64 bis Haslau / Hazlov und biegen dort rechts nach Liebenstein / Libá ab.

Koordinaten

DG
50.126466, 12.233620
GMS
50°07'35.3"N 12°14'01.0"E
UTM
33U 302275 5556356
w3w 
///patenten.methodisch.willkommen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Libá 9
35131 Libá
Telefon +420 603 506790

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64,9 km
1:11 h
589 hm
696 hm
Diese Etappe führt uns vom Ascher Ländchen über das Egerland ins westböhmische Graslitz. 
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