Urlaub in Sachsens Dörfer

Kennen Sie außergewöhnliche Dörfer in Sachsen? Die Projektgemeinschaft "Urlaub in Sachsens Dörfern" möchte sich Ihnen vorstellen! Bereits im Sommer 2010 hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) damit begonnen, Interessenten für dieses neue Projekt zu gewinnen und so für seine Gäste touristisches Neuland zu erschließen. 

Bis 2013 wurde eine eigene Marke mit buchbaren Angeboten entwickelt, mit der TMGS als Träger und in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Morgenröthe-Rautenkranz, Leubnitz und Jößnitz aus dem Vogtland sowie 18 weitere Dörfer in Sachsen haben sich bereits beteiligt.

Morgenröthe-Rautenkranz

Vogtland-Geschichten von
Sternenfahrern und Glockengießern

In kaum einem Ort den Vogtlands sind die Kontraste größer: Auf der einen Seite von Morgenröthe-Rautenkranz stehen Jahrhunderte einfachen Landlebens und eine lange Tradition des Glockengießerhandwerks. Auf der anderen jedoch der Griff nach den Sternen durch die moderne Raumfahrt. Beides hat in dem Ort seinen Platz und lässt sich von den Besuchern eindrucksvoll erleben. Von den Reisen ins Universum zeugt am Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten die Deutsche Raumfahrtausstellung. Sie beleuchtet mit mehr als 1.000 Exponaten Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt. In die Vergangenheit schaut der Besucher am historischen Hochofen in Morgenröthe-Rautenkranz: Hier wird die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts lebendig, als der Ort für die Kunst seiner Glockengießer in ganz Europa bekannt war. Mehr als 30.000 Glocken wurden in dieser Epoche im sächsischen Vogtland gegossen.

Naturfreunde und Wanderfans genießen rund um Morgenröthe-Rautenkranz die Auen der „Zwickauer Mulde“ und die vielen Wanderwege in der Region, die teils zu interessanten Lehrpfaden ausgebaut sind und im Winter oft als Loipen präpariert werden.

Leubnitz

Landschaftlich schön gelegen im
„Vogtländischen Mühlenviertel“

In der Region rund um das Dorf Leubnitz klapperten einst zahlreiche Wasser- und Windmühlen, die das Müllerhandwerk zur bedeutendsten Zunft der Gegend machten. An vielen Orten im „Vogtländischen Mühlenviertel“ kann man der historischen Müllerei heute noch nachspüren, etwa bei einem zünftigen Mahl in einer der vielen Mühlenwirtschaften.

Oder man folgt unter dem Motto „das Wandern ist des Müllers Lust” dem 53 Kilometer langen „MüllerburschenWeg” zu allen erhaltenen Mühlen und den Relikten des einst so regen Gewerbes.

In Leubnitz selbst lohnen Besichtigungen der Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert und des prächtige Schlosses von 1794. Letzteres liegt malerisch in einen weitläufigen Landschaftspark eingebettet, der für Spaziergänger einfach perfekt ist.

Jößnitz

Kultur, Natur und altes Handwerk treffen sich hier

Für die erste Erkundung von Jößnitz bietet sich der Dorflehrpfad an, der rund um den historischen Ortskern führt und vorbei an Streuobstwiesen, Teichen und Gärten. Bauernhäuser und Vierseithöfe prägen das Bild und eine Dorfkirche, deren Barockturm den Ort überragt und die im Inneren von einem Tafelbild aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren geschmückt wird. In der Umgebung erleben die Gäste von Jößnitz jede Menge: Im benachbarten Steinsdorf legt der Besucher in der Museumsschmiede Hand an und formt glühendes Metall auf dem Amboss.

Ebenfalls in die Vergangenheit führt das Pfaffengut Plauen, wo das einst harte Leben auf dem Gutshof erlebbar wird: Zwischen Steinen wird Korn gemahlen und die Wäschemangel mit der Hand bedient. Hoch hinaus geht es mit den Schützlingen der Falknerei Herrmann, wo jedes Wochenende spektakuläre Flugvorführungen mit unterschiedlichen Greifvögeln und Eulen stattfinden.
Dazu erklärt der Falkner, was man heute für den Schutz der imposanten Wildtiere tun kann.

Verwaltungsdienststelle Jößnitz

Gerhart-Hauptmann-Straße 8
08547 Plauen / OT Jößnitz

Tel.: 03741 521188
Fax: 03741 528111
Web: www.joessnitz.de